Nach der Erwähnung des nördlichsten und südlichsten Punktes von Deutschland entdecke ich Verblüffendes im Küchenschrank der Ferienwohnung: die Salzpackung kommt aus dem Alpenland Bayern aus Bad Reichenhall. Ein für Salzabbau bekannter Ort Nahe des Königssees. Wir waren eben dort. Sache git‘s!


Ich komme am roten Kliff vorbei. Eine sehenswerte Naturerscheinung, an der Wind und Wetter nagen.


In kurzer Zeit gelange ich von der West- an die Ostküste. Die Landschaft verändert sich stark: das Wattenmeer, welches bei Ebbe trocken liegt, grenzt an den meisten Stellen an einen grünen Gürtel oder einen schmalen Sandstreifen. Ein wichtiges Brutgebiet für viele Zugvögel! Ein angenehmer Kiesweg führt durch die Landschaft. Es bieten sich herrliche Ausblicke auf die Dünenlandschaft und in der Ferne auf die Vögel. Die vorallem im Frühling und im Herbst zahlreich hier rasten.

Inzwischen habe ich auch die Südspitze der Insel umwandert, dem Strand und dem Naturschutzgebiet Hörnum Odde entlang. Von hier reicht der Blick hinüber nach Amrum – von dort habe ich letztes Jahr nach Sylt hinüber geschaut.


Und da gibt es noch eine weitere Bewegungsmöglichkeit: Strandgymnastik. Gesponsert vom Tourismusverein. Ich finde mich bei herrlichem Sonnenschein ein, schliesslich bezahle ich genügend Kurtaxe. Und ich bin die Einzige, weil noch Vorsaison ist. Und wohl auch, weil es vor einer Stunde noch kurz geregnet hat. Herrlich, sich im Wind, der Sand zwischen den Zehen, zu dehnen und zu strecken. Anschliessend findet eine Yogaeinheit statt. Warum nicht, sage ich mir, wollte ich doch schon lange ausprobieren. Schlussendlich bin ich gut zwei Stunden in Bewegung, fühle mich grandios und habe zum ersten Mal den Elefant gemacht!

Heute findet ein Regentag statt. Mit wundervollen Aufhellungen dazwischen!

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