Zum Schluss eine Wundersicht vom Diedamskopf (2’097 m)

Seit gestern herrscht Sommerbetrieb im Bregenzerwald. Die Bergbahnen fahren wieder und die geöffneten Hütten werden mehr und mehr.

Zum Schluss

Da suchen wir uns noch einmal eine hübsche Tour aus. Wir müssen erst um 12.00 Uhr aus der Wohnung und können das Auto bis am Abend in der kühlen Garage stehen lassen. Das macht es möglich, den ganzen Tag auf Tour zu verbringen.

am Morgen in Schoppernau

Der Diedamskopf ist unser Ziel. Da führt eine Mountainbikeroute hinauf. Die sehr steil sein soll, meint die Beschreibung. Wir sind gespannt und auf alles gefasst. Ab Au geht es zuerst mal ganz sanft über die leicht ansteigende Ebene nach Schoppernau. Wo es dann tatsächlich hinauf geht. Ganz grob ist das Streckenprofil sehr ähnlich mit der Fahrt von Fideris hinauf auf die Heuberge. Gut 1’200 Höhenmeter und um die 11 Kilometer. Das müsste eigentlich passen.

nette Aussicht, vermutlich gen Niedere Künzelspitze und Künzelturm

Auf dem Velo sind wir alleine unterwegs. Vereinzelt passieren wir wandernde Leute. Die Alpstrasse ist bis zur Alpe Unterdiedams gut fahrbar. Dann wird sie für ein kurzes Stück steiler und gröber. Aber auch das meistern wir. Weiter oben wird die Strasse wieder breit und ist perfekt zu fahren. Gespannt sind wir, ob wir es bis nach oben schaffen. Da gibt es verschiedene Informationen. Fakt ist, dass ich am Ende weniger als 5 Minuten unter dem Gipfel das Velo abstelle.

noch mehr Berge …

Die Aussicht von oben ist der Hammer. Der Bodensee lacht uns entgegen und wir haben den 360 Grad Rundumblick. Leute hat es jetzt viele. Kurz vor unserer Ankunft ist eine Bergmesse zu Ende gegangen. Die die Leute auf die Bahn gelockt hat.

Bildbeitrag von Gabi – herzlichen Dank!: Blick bis zum Bodensee
er ist wirklich nah
Gewusel auf dem Diedamskopf
Blick hinab nach Au

Das Wetter bietet einen Mix aus Wolken und Sonne bei teilweise starkem Wind und frischen Temperaturen auf dem Berg. Im Tal ist es angenehm warm.

Der kulinarische Schlusspunkt

Den setzen wir im Bergrestaurant. Da gibt es endlich das, was wir schon länger suchen: Kaiserschmarrn. Schnell ist er bestellt und ja, auch ziemlich schnell verspiesen. Mit der Leckerei im Bauch schaffen wir die Abfahrt ins Tal und den Rückweg nach Au locker.

ohne Worte

Und so dies und das

Oben im Bergrestaurant führen drei Männer mit Blech ein kleines Konzert auf. Blasmusik, wie man sie zum Beispiel aus Bayern kennt. Oder eben hier im Bregenzerwald.

die drei Männer mit Blech

In Au hüpfen wir kurz unter die Dusche, machen uns für den Heimweg frisch, packen die Velos aufs Auto und fahren nach Hause. Wo wir unsere Ferienwoche so Revue passieren lassen: Ein super Anfang mit zwei Mountainbiketouren, dann vier Tage nass und trüb, die wir mit zwei netten Wanderungen, Käsekauf und Wellness füllten, und zum Schluss nochmals zwei Tage auf den Mountainbikes bei perfekten Verhältnissen. Das alles mit einer gemütlichen Wohnung verbunden. Das hat Freude gemacht.

am Nachmittag in Schoppernau

Die Bilder des Tages.

Mit der Route.


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