Vom Heu in den Schnee – Prättigauer Frühling

Frühling im Tal, Winter in der Höhe

Im Tal werden die ersten Heufuhren getrocknet und eingebracht. Weiter oben, da will sich der Winter noch nicht so recht zurückziehen. Die Schneedecke ist mancherorts geschlossen und von unten hat man den Eindruck, dass eine Schneeschuhtour ganz entzückend sein könnte.

Start der Biketour durchs Buchner Tobel

Aber nein, das wäre wohl eher eine Schneematschrunde. Deshalb sitzen wir heute wieder auf unsere Mountainbikes und starten die nächste Erkundungsrunde. Diesmal geht es ab Buchen im Prättigau auf einer Fahrstrasse bergwärts. In dieser Ecke sind wir noch nie abgebogen. Der Weg ist gut fahrbar und schnell wird es leer. Wir landen im Buchner Tobel und schrauben uns stetig bergwärts. Die Vegetation ist hier noch nicht sehr weit fortgeschritten. Ausser den Tannen, die blühen was das Zeug hält. Es sieht ganz so aus, als ob es wieder einmal ein Tannenjahr gibt. Das bedeutet Blütenstaub ohne Ende. Ich schüttle leicht an einem Ast – und eine gelbe Wolke zieht mit dem Wind davon. Der Wind wiederum, der weht heute nicht mehr so stark. Dafür hat der Himmel Schleierwolken erhalten. Ein ungewohnter Anblick ist das.

im Buchner Tobel
Hausen hier Aliens?

Rastplatz, Jagdhütte und Umkehr am Schaftobel

Wir rasten an einer Feuerstelle, geniessen Sonne und die Aussicht. Weiter geht es hinauf bis zum Punkt 1224. Da steht eine Jagdhütte. Der Weg wird schmal und zum Bergweg. Der ab hier über 300 Höhenmeter ziemlich steil bergwärts zum Schaftobel führt. Das ist nichts mehr für uns mit den Velos. Wir drehen um und sausen zurück nach Buchen. Der Weg bietet sich als eine mögliche Wanderroute hinauf nach Tratza an.

Blütenpracht auf Gaschneida und weiter nach Tratza

Etwas weiter oben in Buchen zweigen wir noch einmal nach links ab. Diesmal auf einer Strasse, die wir kennen. Es geht in Richtung Tratza. Vorher besuchen wir das Ende der Strasse, auf Gaschneida. Das ist eine Ecke, an der lange Schnee liegt. Wir hoffen auf Frühlingsblumen. Und werden nicht enttäuscht. Krokusse hat es in grossen Mengen. Die Wiese ist weiss von den Blüten, und den Schneeresten. Soldanellen blühen mit Schlüsselblumen um die Wette. Es ist eine Pracht. Wir streifen etwas umher, besuchen die Hühner auf dem Hof, schauen in die Tiefe bis hinab zum Vilan und pedalieren alsbald hinauf nach Tratza. Wo alles im Frühlingsschlaf liegt. Weiter oben hat es noch Schnee.

Krokuspracht auf Gaschneida
Soldanellen
vorne Frühling – hinten Winter
Gack und Pick
hübsche Ziegen
Aussicht oberhalb von Putz hinüber nach Fideris

Abfahrt nach Jenaz und Apéro in der Sonne

Rassig sausen wir auf bekannten Pfaden hinunter ins Tal nach Jenaz. Um den üblichen Schlussaufstieg nach Fideris unter die Räder zu nehmen. Auch heute geniessen wir den wohlverdienten Apéro an der Sonne. Zusammen mit unserem Vermieter, der auf einen Schwatz vorbeikommt.

Die Bilder des Tages.

Mit der Route.


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