Uf Wiederluege

Der Samstag ist rasch erzählt. Am Morgen essen wir zum letzten Mal Zmorge auf der Terrasse an der Sonne. Dann heisst es packen. Und den Abfall für die Entsorgung bereitmachen. Den Abfall müssen wir nach Dorgali zur Entsorgungsstation bringen.

Etwas Lokales

Wir nutzen die Gelegenheit und besichtigen den nahegelegenen Friedhof. Die Gräber auf den italienischen Friedhöfen sind immer wieder sehenswert. Diverse Grabmäler für ganze Familien gibt es. Sie sind gross und mächtig. Aber auch für Einzelpersonen hat es Platz. Die überwiegende Form von Grabstätte ist das Schiebegrab (auch bekannt als Backofengrab). Das kommt mir etwas wie ein Hochregallager vor. Ist aber platzsparend, da sie in die Höhe bauen. Im Gegensatz zu uns bleiben die Gräber lange erhalten. Wir sehen etliche, die aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen. Spannend sind die Fotos der Verstorbenen. Da sieht man gut, wie vor rund 100 Jahren die traditionellen Kleider und Frisuren getragen worden sind.

der Eingang zum Friedhof
verschiedene Bestattungsarten
Schiebegrab im Umbau
eher modern

Und auf Wiedersehen

Nach dem Mittag fahren wir zurück nach Olbia. Gut 100 Kilometer auf der Autobahn. Am Flughafen geben wir das Auto ab und spazieren zum Terminal. Da haben wir Glück. Denn wir wollen noch etwas essen. Da kommt die Gartenbeiz, direkt vor dem Terminal, wie gerufen. Sonne, Wind und feine Pizza. Das ist der perfekte Abschluss.

Um 18.30 Uhr erhebt sich unser Flieger in die Luft und wir kommen rund 1 1/4 Stunden später gut erholt in Kloten an.

Blick auf die Rigi und den Vierwaldstättersee

Der krönende Abschluss

Der findet heute statt. Hier herrscht genau dasselbe Wetter wie auf Sardinien. Das ist das, was es für eine hübsche Velorunde braucht. Die wir im Unterland absolvieren. Inklusive Spargelkauf ab Feld in Flaach. Abends dann ein Risotto mit Pecorino aus Sardinien mit den Spargeln aus Flaach. Das Essen mundet und beschliesst eine tolle Ferienwoche.

Und so dies und das

Hier ein paar Bilder des Ferienhauses, in dem wir eine Woche gewohnt haben. Abseits von allem, in einem Olivenhain gelegen. Mit Aussicht bis zum Meer.

die Wohnküche
mit unserem Freund für kühle Abende – dem Holzofen
das Bad – sogar mit Waschmaschine
das grosse Schlafzimmer
sehr wichtig – der Kaffeekocher
die eigenen Zufahrt von der Hauptstrasse her
die lauschige Terrasse – mit Grill und allem was es so braucht
ohne Worte

Das Bilderbuch.


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