Die Abschlusswanderung
Die Anfahrt dauert heute etwas länger. Kein Karstgebiet erwartet uns, sondern die Hochebene Pratobello, die ein Höhepunkt auf der Insel ist, meint der Wanderführer.
Schon die Anfahrt ist schön. Wir fahren durch eine einsame und menschenleere Landschaft. Es hat Bächlein und einen Stausee. Kühe, Esel, Schweine, Pferde und Schafe sehen wir, die überall frei auf den kargen Weideflächen herumstreunen.
Die Wälder bestehen meistens aus Steineichen, die mächtig und uralt sind. Im Wald streifen wieder die halbwilden Schweine herum. Die fleissig wühlen und graben. Stellenweise ist die Erde in weitem Umfeld gründlich umgepflügt.
Beim Gebäude der Forstverwaltung parkieren wir. Ich registriere uns bei einer netten Dame. Man erhebt, wie viele Touristen warum in die Gegend kommen und was sie hier so machen. Das nennt sich Touristensteuerung. Die Wanderung ist als leicht eingestuft, und so haben wir viel Zeit, die Sonne, den stahlblauen Himmel und die herrliche Naturlandschaft zu geniessen. Es weht ein frischer Wind, auf 1000 Metern hat es knapp 20 Grad und die Luft ist knochentrocken.
An einer Stelle kommen wir an einem Punkt vorbei, wo schwer gearbeitet wird. Diverse Mistkäfer sind daran, frische Bollen von Eseln zu zerlegen, daraus kleine Kugeln zu formen und diese wegzurollen. Fasziniert schauen wir zu, wie die kleinen Käfer Schwerarbeit verrichten. Was sie technisch anstellen, um die Kugeln bergauf zu bewegen, macht Eindruck. Die Rollerei machen sie im Rückwärtsgang.
Wir lassen die Käfer ungestört ihr Tagwerk verrichten und gehen weiter. Am Fuss des Monte Fumei stehen zwei kleine Schutzhütten und es hat Ruinen von alten Gebäuden. Es sieht aus wie auf einer Alp bei uns. Durch den Steineichenwald streifen wir weiter. Bis sich vor uns der Monte Novo San Giovanni erhebt. Den wir besteigen. Direkt auf dem Berg hat es eine neuere Hütte, die der Waldbrandbeobachtung dient. Im Sattel steht eine ältere Hütte, die als Notunterstand für Wanderer ihren Dienst versieht.
Wir schauen ausgiebig in die Weite, die Aussicht ist prächtig und das Panorama geht 360 Grad herum. Leute hat es wenig und es ist ruhig. Was für ein schöner Abschluss unserer Wanderferien auf Sardinien. Die wir bei allerbesten Verhältnissen geniessen dürfen. Das macht Lust auf mehr! Da können wir es gut verschmerzen, dass der Rückweg zum Auto streckenweise etwas spannungsarm ist.
Abends gibt es den letzten Apéro draussen an der Sonne und vorhin haben wir in der Küche die letzten Lebensmittel in ein feines Znacht verwandelt.
Die Haustiere
Wir haben tatsächlich Haustiere. Respektive Tiere, die uns besuchen kommen oder in der Nähe hausen. Die im Kompost lebende Hausratte „Ratatouille“ habe ich bereits erwähnt. Für sie machte ich mir heute den Spass, den KI (künstlichen Idioten) zu fragen, wie die ideale Ernährung für eine Ratte aussieht. Man pflegt seine Tierchen ja schliesslich.
Frag die KI
Die Frage:
Wir haben eine Ratte, die im Kompost wohnt. Welche Art von Küchenabfällen ist nötig, um ihr einen ausgewogenen Speiseplan zu bieten?
Antwort:
Ratten sind Allesfresser und benötigen eine ausgewogene Ernährung, die Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe enthält. Wenn du der Ratte im Kompost eine gesunde Ernährung bieten möchtest, kannst du folgende Küchenabfälle anbieten:
Geeignete Küchenabfälle für Ratten:
- Obst und Gemüse: Äpfel (ohne Kerne), Bananen, Karotten, Gurken, Brokkoli, Spinat, Kürbis, Zucchini, Süßkartoffeln (gekocht)
- Proteine: Gekochte Eier (ohne Salz/Gewürze), kleine Mengen an gekochtem Huhn oder Fisch (ungesalzen, ungewürzt)
- Kohlenhydrate: Vollkornbrot (in Maßen), gekochte Nudeln oder Reis (ohne Salz/Sauce)
- Nüsse und Samen (in kleinen Mengen): Ungesalzene Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne
- Sonstiges: Gekochte Kartoffeln (ohne Gewürze), Haferflocken (roh oder gekocht)
Ungeeignete oder schädliche Lebensmittel:
- Zitrusfrüchte (können bei Ratten zu Verdauungsproblemen führen)
- Zwiebeln und Knoblauch (giftig für Nagetiere)
- Avocados (giftig)
- Rohes Schweinefleisch (Risiko von Parasiten)
- Süßigkeiten, salzige oder stark gewürzte Speisen
- Koffein oder Alkohol
- Rohe Bohnen oder rohe Kartoffeln (giftig)
Tipps für die Fütterung:
- Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.
- Abwechslung ist wichtig – nicht nur ein Lebensmittel anbieten.
- Kleine Portionen geben, um Schimmelbildung im Kompost zu vermeiden.
- Keine verdorbenen oder schimmeligen Lebensmittel verfüttern.
Ich werde dann noch auf das hier aufmerksam gemacht:
Falls du möchtest, dass die Ratte den Kompost verlässt, wäre es besser, sie nicht zu füttern, sondern sie mit Lebendfallen zu fangen und an einem geeigneten Ort freizulassen.
Und weiter zum Vogel
An den kühlen Abenden wärmen wir die Räume mit einem schönen Holzfeuer, für das es einen guten Ofen hat. Das haben wir auch gestern so gemacht. Heute Morgen, beim Vorbereiten des Morgenessens, hört Gabi plötzlich komische Geräusche im Ofenrohr. Sie ruft mich. Und was sehe ich? Hinter dem Ofenglas flattert ein aufgeregter Vogel im Ofenraum herum. Wir öffnen die Haus- und die Ofentür. Der Vogel flattert an die frische Luft. Was für ein Vogel es war? Das sehen wir nicht. Klar ist, dass der Vogel ziemlich schwarz ist. Ob vom Russ oder von Natur aus bleibt unklar.
Das Bilderbuch des Tages.
Mit der Route aus dem Rotherführer.
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