Das Eretsloch liegt auf rund 723 Metern Höhe und ist von Grüsch aus auf einer kurzen Wanderung erreichbar.
Das Wackelwetter
Zwischen den Fronten ist das Wetter heute etwas wacklig unterwegs. Da machen wir keine grossen Sprünge. Sondern bewegen uns in der näheren Umgebung. Aus Zufall entdecke ich auf der Landeskarte bei Grüsch die Signatur einer Höhle. Die, wie die Recherche zeigt, seit 1535 eine Geschichte hat. Die Höhle ist faktisch ein Stollen, der rund 12 Meter in den Berg hineingebohrt worden ist. Da schauen wir vorbei und lernen, wieso es das Loch gibt.
Warum gibt es den Stollen?
Das Eretsloch bei Grüsch im Prättigau ist ein alter Bergwerksstollen aus dem 16. Jahrhundert. Um das Jahr 1535 liess ihn Peter von Finer, ein einflussreicher Adliger aus Grüsch, in den Landquarterberg treiben, um nach Eisenerz zu suchen. Der Stollen ist rund 10 bis 15 Meter lang und kann teilweise aufrecht begangen werden. Ob hier tatsächlich Erz gewonnen wurde, ist nicht überliefert. Noch heute erinnert das glitzernde Gestein im Innern an die damaligen Hoffnungen auf einen erfolgreichen Erzabbau.
Quellen: Graubünden Ferien und Bergbauforschung Graubünden.
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