Der Tag, an dem die Schweizer Eishockeynationalmannschaft leider die Goldmedaille erneut verpasst hat. Toll war es, ihnen zuzuschauen. Ich hoffe, die Geschichte gehe weiter und es klappe mit der Goldmedaille endlich einmal.
Vor dem Match
Da steht der Sonntag, der mit Programm gefüllt sein will. Da bietet sich, angesichts des Wetterberichtes, der am Abend tatsächlich Gewitter auf dem Programm hat, eine Bike & Hike Tour an. Gabi schlägt den Glattwang vor. Mit der Velofahrt von Jenaz aus. Eine Strecke, die wir noch nie unter die Räder genommen haben.
Aufwärts geht es
Die Alpstrasse, die mitten in Jenaz beginnt, hat eine ganz ordentliche Steigung. Jedenfalls mehr, als diejenige, die auf die Fideriser Heuberge führt. Zum Glück sind wir am Nordhang und haben oftmals Schatten durch die Bäume. Trotzdem ist es ziemlich schweisstreibend, bis wir auf dem Obersäss auf 1941 Metern ankommen. Etwas verwirrend ist, dass es zwei Untersäss und zwei Obersäss gibt. Die jeweils unmittelbar nebeneinander in der Landschaft stehen. Da wäre etwas mehr Phantasie bei der Namensgebung nicht falsch gewesen.
Nun denn, wir sind am richtigen Ort. Es hat keine Leute und das Wetter passt. Bei der Alphütte stellen wir die Velos ab. Ab jetzt geht es zu Fuss weiter. Rund 400 Höhenmeter steigen wir auf dem Bergweg auf. Umrunden Schneefelder, bestaunen die Blumen, fotografieren das hübsche Glattwangseeli, das noch am Auftauen aus dem Winterschlaf ist und spitzen die Ohren.
Warum? Weil in einem Seitentümpel des Seeleins mächtig was los ist. Da tummeln sich Hunderte von Fröschen und spüren den Frühling. Das Wasser kocht fast. So viele Tiere hat es. Sie hüpfen sogar über den Schnee und dann ins Wasser. Und Töne geben sie von sich. Die haben wir noch nie gehört. Es brummt richtiggehend. Das ist ein einmaliges Schauspiel.
Die Frösche lassen wir dann hinter uns und steigen auf den Gipfel. Den wir rasch erreichen. Die Aussicht ist wegen des Dunstes eingeschränkt. Wir geniessen sie aber trotzdem. Zusammen mit dem Sandwich, das unseren Zmittag darstellt.
Den Abstieg gestalten wir querfeldein. Alles oben über den Grat und dann ziemlich direkt retour zu den Velos beim Obersäss. Bei der Abfahrt biegen wir auf ein schmales Weglein ab, das Gabi schon kennt. Es führt uns auf die Heubergstrasse. Wo wir im rasanten Tempo nach Fideris hinunterflitzen. Zur Badwirtschaft, die hat einen Kühlschrank, der mit Glacé gefüllt ist. Mit der Erfrischung im Rucksack gehts auf unseren Sitzplatz. Wir laden den besten Vermieter von Fideris ein und alle drei geniessen das kühle und vor allem feine Glacé.
Das war eine runde Sache heute. Am Abend kommt es dann tatsächlich. Das Gewitter, verbunden mit dem heiss ersehnten Regen.
Das Bilderbuch des Tages.
Entdecke mehr von Tourenblog
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.




