Einmal mehr stellen wir fest: für uns sind die eMTB wirklich die Verlängerung unserer Reichweite. So wie am Samstag. Zuerst auf die Alp mit dem Velo, dann noch etwas zu Fuss anhängen – und du stehst auf einem Gipfel. Oder so wie heute.
Der heutige Plan
Entdeckt habe ich das heutige Ziel aus Zufall. Als wir in Seewis oben waren, sah ich auf der anderen Talseite eine Alp. Die Alp Pendla. Der Name hat vermutlich nichts mit Pendeln zu tun. Sondern eher mit dem Pendlabach, der dort den Berg hinabfliesst.
Seine Umsetzung
Ab Fideris geht es auf bekanntem Weg nach Jenaz. Von wo der Aufstieg nach Furna startet. Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich diese Strasse, bis ganz hinauf auf die Schwänzelegg, mit dem alten Biobike gefahren bin. Mit dem eMTB schwitze ich zwar immer noch. Aber es ist definitiv ein Komfortgewinn.
In Furna fahren wir weiter, und entscheiden spontan, einen Abstecher auf die besagte Schwänzelegg zu machen. Leider ist die Beiz, im Vergleich zu früheren Jahren, nur noch im Winter offen. Es tötelt etwas auf dem Berg. Dafür ist die Aussicht prächtig. Wir mampfen unsere Sandwiches und fahren retour. Zum Abzweiger nach Pendla.
Die entsprechende Bikeroute ist eigentlich nicht für uns geeignet. Da sie technisch sehr schwierig und für sehr begabte Pedalenkünstlerinnen und Künstler vorgesehen ist. Dank Gabi’s Kartenstudium wissen wir, dass nur ein relativ kurzes Stück auf uns wartet, dass wir zu Fuss abwärts absolvieren müssen. Der schmale Bergweg passt dann und wir erreichen, etwa 200 Höhenmeter weiter unten, die für uns wieder fahrbare Waldstrasse ohne Probleme.
Die Alp liegt in der Sonne. Fast jedes Maiensäss ist belegt und es herrscht der grosse Friede. Schönes Wetter, Pfingsten, es ist hübsch.
Der Abschluss
Dank der Fahrstrasse, die die Alp von Grüsch her erschliesst, düsen wir problemlos zu Tal. In Grüsch besuchen wir den Hofladen, der direkt an der Veloroute liegt. Eine Abkühlung mit Glacé ist dringend nötig. Bevor wir die Kühle dann gleich wieder verdampfen, auf dem Heimweg retour hinauf nach Fideris. Wo der Stellplatz für Camper rappelvoll belegt ist. Pfingsten halt.
Auf dem Sitzplatz geniessen wir das tolle Wetter, relaxen vor uns hin und lassen uns einstauben. In der Luft hat es überdurchschnittlich viel Pollen der Tannen. Die haben hier ein Mastjahr. Die Folge? Ganze Wolken von Blütenstaub der nadligen Bäume ziehen durch das Tal.
Die wenigen Bilder des Tages.
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