Ferien und Ehrenamt – das geht heute perfekt auf. Zuerst haben wir am Morgen eine Sitzung mit der Betriebskommission des Sportzentrums in Filzbach. Dann zieht es mich hinaus in die frühlingshafte Natur.
Wasserschaden?
Leider beschäftigt uns beim Neubau des Unterkunftstraktes in Filzbach seit Beginn ein sehr ärgerlicher Wasserschaden. Die Terrasse ist undicht und als Folge tropft es in die Räume unseres Mieters, einer Physiotherapiepraxis. Fast fünf Jahre lang währt die Suche nach der Ursache. Leider sind es immer noch Vermutungen. Klar ist, dass der Terrassenbelag komplett entfernt werden muss. Um das Übel hoffentlich nachhaltig zu beseitigen. Da werden locker um die 500’000 Franken eingesetzt. Heute nehme ich wieder einen Augenschein vor Ort, um den Baufortschritt zu sehen.
Über dem Walensee
Gegenüber von Filzbach ist das sonnige Ufer des Walensees. Mit dem Schiff setze ich kurz vor Mittag von Unterterzen nach Quinten über. Ein kurzer und sehr schöner Spass. Quinten ist noch im Winterschlaf. Alles ist zu, ausser der kleinen Kirche. Mein Weg führt nach Walenstadt. Alles dem See entlang. Die Sonne scheint, es ist so warm, ich kann im T-Shirt wandern und schwitze trotzdem. Der Weg ist zu Beginn schmal und führt im stetigem Auf und Ab durch das Gelände. Die Vögel zwitschern, immer wieder raschelt es im Laub. Die Eidechsen sind an der Sonne und sehr aktiv. Blumen blühen zaghaft und so langsam erwacht die Natur.
Nach dem längeren Aufstieg nach Garadur hinauf, kreuze ich Gabi und ihre Schwester Christine. Wir wandern heute nämlich dieselbe Strecke. Einfach in entgegengesetzter Richtung. Da das von den öV-Verbindungen besser aufgeht. Als wir kreuzen, sind wir alle reif für den Zmittag. Und es hat: zwei Bänklein. Wir sitzen an die Sonne, essen und schwatzen. Bis es weitergeht. Die Frauen wenden sich gen Quinten – ich wandere weiter nach Walenstadt.
Wo ich bald einmal eintreffe. Am See tummeln sich die Leute in der Frühlingssonne. Eine Frau hüpft ins Wasser, das so was von kalt ist. Und ich? Sitze hin, geniesse die Sonne und koche mir meinen Kaffee. Der, zusammen mit einem Stück Fiderisertorte, wieder perfekt mundet. Den Abschluss finde ich am Bahnhof Walenstadt. Wo ich das Auto parkiert habe. Am frühen Abend treffen sich Gabi und ich wieder in Fideris. Beide schauen auf einen tollen Tag zurück. Und essen zum Znacht Hörnli mit Glarner Schabziger.
Die Bilder des Tages.
Mit der Route.















