Mastrils – mal eine andere Sicht auf die Dinge

Das Wetter hat heute etwas Schwierigkeiten, sich für eine Version zu entscheiden. Mal tröpfelt es, mal scheint die Sonne. Teilweise regnet es. Tief hinuntergeschneit hat es ebenfalls. Oberhalb von rund 1’000 Metern ist es weiss gezuckert und wolkenverhangen. 

Das passt für unseren Servicetag. Gabi verwandelt die herrlichen Birnen, die wir von unserem Vermieter geschenkt bekommen haben, in allerfeinsten Birnengelée. Einkaufen ist ebenfalls angesagt. Denn heute Abend gibt’s wieder feine Sachen aus der heimischen Küche. Und in der Wohnung sind nach fast 10 Jahren, die wir schon hier oben sind, ein paar Kleinigkeiten zum Austausch fällig. 

Garnieren tun wir das alles mit einer kleinen Wanderung oberhalb von Mastrils, da das, was wir in Fläsch geplant haben, buchstäblich ins Wasser fällt. Das Dorf liegt genau am Rand der grossen Niederschlagszone und wird, was prinzipiell gut ist, heute befeuchtet. Wir hingegen brauchen kein Nass von oben. Deshalb kurven wir ein paar Kilometer weiter weg, eben in Mastrils, durch die Gegend. Was guttut. Wir kommen beim steilen Aufstieg mächtig ins Schwitzen. Da mundet das Eingeklemmte umso mehr. Oberhalb des Dorfes kurven wir langsam wieder hinunter zu den Häusern und geniessen die Aussicht auf Landquart. Von diesem Hochsitz herab sehen wir Details, die uns sonst nicht auffallen. So die halbrunde Lokremise der RhB im Bahnhof Landquart. 

Schild gegen halsbrecherisch die Treppe herabfahrende Schüler:innen
interessierte Zuschauer am Wegesrand
unten Landquart, hinten der Eingang ins Prättigau
in der Bildmitte das erweitere Outlet von Landquart
Käse von der Alp Partnun in St. Antönien – im Kühlschrank in Mastrils

Jetzt brutzelt der Znacht im Backofen und wir schauen, was wir am Sonntag unternehmen können. Gemäss Wetterbericht soll es nass sein.


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