Einmal mit Gegensätzen ums Ellhorn

Frühling oder Schnee ist die Frage. Wir entscheiden uns für den Frühling. Warm genug ist es definitiv.

Einmal rundherum

Schon länger auf dem Plan steht die Wanderung rund ums Ellhorn. Die ist perfekt geeignet für das Frühjahr oder den Herbst. Nicht zu hoch, schön sonnig und mit viel Aussicht. Jetzt, wo die Bäume keine Blätter tragen, ist es ideal. Die Sonne scheint durchs Geäst und die Sicht ist super.

Start ist etwas ausserhalb von Fläsch. Flach geht es los, hinein in den Wald. Vorbei an der Talstation der Seilbahn, die zum Eingang der Festung Tschingel, der mitten in der Felswand sitzt, hochführt. Am 21. Februar 2025 waren wir mit den Mountainbikes dort. Es war letztes Jahr offenbar auch schon sehr früh sehr mild.

Bald biegt der Weg ab und steigt an. Durch einen Schnitt in der steilen Felswand schlängelt sich der Weg hinauf durchs Mozentobel. Imposant ist die Aussicht, die mit jedem Schritt prächtiger wird. Tief unten fliesst der Rhein. Vor uns bauen sich der Gonzen und der Alvier auf. Links sehen wir ins Pizolgebiet und etwas weiter vorne in die Flumserberge. Die Sonne scheint und wärmt uns auf.

durch die Wand im Hintergrund führt der Weg hinauf
Geschützfenster der Festung Tschingel
Frühlingsboten
hübsche Aussicht
im Mozentobel

Aus dem Mozentobel steigen wir auf eine noch braun daliegende Wiese aus. Das ist die Stelle, wo der schräge Hochspannungsmast steht. An der Geländekante ist es sonnig, trocken und windgeschützt. Heute weht eine fiese Bise. Hoch über dem Tal sitzen wir wie auf einem Thron und geniessen die Aussicht und den Zmittag.

der schräge Mast
1a Ausblick gen Gonzen und Alvier
das Panorama

Heiter geht es weiter

Eigentlich geht der Weg über die Wiese weiter und führt talwärts gen Balzers. Wir sehen aber einen Gratweg. Der schaut spannend aus und wir gehen auf ihm weiter. Alles oben über die Kante der Felsen. Bis zum Heidenkopf. Einmal mehr bestaunen wir die Aussicht. Bevor es auch für uns langsam bergab geht. Durch den lichten Wald, auf einem guten Weg, kurven wir langsam gen Balzers und den Talboden hinunter.

Auf einmal sehen wir im Wald Märzglöckchen, genauer heissen die hübschen Blumen „Frühlings-Knotenblume“. In grosser Zahl blühen sie im Wald und am Waldrand. Das ist herrlich anzuschauen. Am Talboden ist die Sicht auf das Schloss Balzers auch sehr hübsch. Dem Waldrand entlang geht der Wanderweg hinunter zum Rhein. Bald einmal überschreiten wir die Landesgrenze retour in die Schweiz.

Schloss Balzers
Wohnung von Elfen?
im Elfenreich hilft man sich

Der Pfad wird schmaler und führt über dem Rhein im sonnigen und lichtdurchfluteten Wald in leichtem Auf und Ab hinüber nach Fläsch. Biber sind sogar hier aktiv, wie wir an den vielen Frassspuren sehen. Wie die Tiere es schaffen, in der starken Strömung des Rheins zu schwimmen?

Biberbeiz
beim dürren Baum oben an der Krete (Bildmitte) wanderten wir vorbei

Als der schmale Weg zu Ende geht, biegen wir auf einen breiteren Weg ein. Sogar ein Bänklein kommt. Kurz vor dem Ende unserer Wanderung sitzen wir hin, geniessen nochmals die Sonne und den Ausblick. Ich koche mir auf dem Gaskocher einen feinen Kaffee und bald nachher sind wir zurück beim Auto.

Proscht Kaffee

Das war eine Runde mit viel Abwechslung und Aussicht!

Das Bilderbuch des Tages.

Mit der Route