Gold gesucht und gefunden: Fuorcla Crap Alv (2466 m)

Nicht nur an der Börse ist Gold angesagt. Auch in der Natur sind die Vorkommen gross. Gerade in diesen Tagen, an denen der Herbst seine Farben zeigt.

Was wir planen

Per Zug geht es nach Preda. Dann zu Fuss über die Fuorcla Crap Alv ins Val Bever bis nach Spinas. Von dort mit dem Zug retour ins Prättigau. Das bei herrlichem Herbstwetter, golden leuchtenden Lärchen und blauem Himmel.

in Preda leuchtet es

Was wir bekommen

Genau das, was wir geplant haben. Und noch mehr. Entgegen dem Wetterbericht ist der Himmel meistens strahlend blau. Von Zernez bis Bever hat es zwar Nebel, der verzieht sich aber zügig. Die angesagten Wolken haben an einem anderen Ort zu tun. Sehr hübsch sieht das aus.

Ab Preda, wo der neue Bahnhof glänzt, steigen wir auf zum Lai da Palpuegna. Dem See, der im Herbst von golden leuchtenden Lärchen (und Touristen) gesäumt ist. Letztes Jahr waren wir eine Woche später dran als heuer. Wir stellen fest, dass diesmal der Höhepunkt des Farbspektakels bereits vorüber ist. Manche Lärche steht nackt da. Es leuchtet nur noch verhalten. Schön ist es trotzdem.

Lai da Palpuegna
Blick zum Piz Ela

Für uns geht es weiter bergauf Richtung Albulapass. Kurz vor der Passhöhe biegen wir ab zur Fuorcla Crap Alv. Die Aussicht ist wunderbar. Vor allem der Piz Ela steht im Vordergrund. Der mächtige Klotz dominiert das Tal. Die herbstlichen Farben explodieren fast. Es ist eine Freude, hier zu wandern. Ein mässiger Wind sorgt für Abkühlung. Wir können uns fast nicht satt sehen.

gen Albulapass

Was der Gipfel ist …

… folgt nach der Überschreitung der Fuorcla. Gegenüber erhebt sich mächtig der Piz Ot. Das Tal ist voller Lärchen, die durch die Sonne golden leuchten. Das toppt glatt das, was wir auf der Seite des Albula gesehen haben. Oben kreist ein Bartgeier, Leute hat es diverse unterwegs, ruhig ist es zum Glück trotzdem. Der Genuss ist total.

Piz Ot
Val Bever mit dem gleichnamigen Ort am Talausgang
Lärchengold zum Einstieg
etwas mehr Lärchengold
Lärchengold zum Abschluss

Der Abstieg nach Spinas geht zeitlich genau auf. Wir erwischen den frühen Zug zurück ins Prättigau. Noch in der Bahn machen wir den Plan für Dienstag. Nochmals Gold schürfen ist angesagt. Diesmal mit dem Velo. Wenn wir schon Zeit haben, wollen wir den Bergherbst voll geniessen.

Das Bilderbuch des Tages.

Mit der Route.