Sternfahrt mit den Velos

Heute machen Gabi und ich so quasi eine Sternfahrt mit den Velos nach Fideris. Und das geht so:

Ilanz – Fideris

Gabi reiste am Freitagabend nach Fideris an. Und fährt am Samstagmorgen mit dem Velo im Zug nach Ilanz. Knapp 80 km liegen zwischen den beiden Orten. Die Gabi heute mit ihrem schnellen Flitzer absolviert. Die Strecke hoch über der Rheinschlucht ist einfach immer wieder schön. Ganz besonders an einem Tag wie heute. Wo das perfekte Velowetter herrscht. Nicht zu kalt und nicht zu warm. Die Sonne scheint und der Wind ist freundlich mild in seinem Aufreten. Gabi trifft am Nachmittag oben in Fideris ein und macht für uns beide schon mal das Nachtessen bereit. Denn das Pedalieren gibt Hunger.

In Versam ist das Kanumekka am Rhein
die Rheinschlucht
mit der Velopilotin
Cool
Tiefblick zum Rhein

Winterthur – Fideris

Für mich startet der Tag in Winterthur. Am Freitagabend feierten wir mit dem ZKS in der AXA-Arena die Ehrenamtlichen im Sport. Der jährliche „Zündwürfel“ ging über die Bühne und verbreitete viel Spass und Freude. Deshalb bin ich heute Morgen noch daheim und mache mich für die Velofahrt hinauf nach Fideris bereit.

Auch ich profitiere vom herrlichen Wetter. Es ist ein Velotraum – vor allem auch, weil ich auf meinem gelben Velotraum unterwegs bin. Die Strecke ins Bündnerland ist abwechslungsreich. Über das Zürcher Oberland an den Walensee. Diesem entlang bis nach Walenstadt. Von dort der Seez nach bis Sargans und da biege ich ab zum Rhein. Dem ich bis Landquart folge. Von wo die Landquart meine Begleiterin wird. Ab Jenaz geht es hoch nach Fideris. Da ich essensmässig etwas knapp dran bin (ich merke nicht, wann ich Hunger habe), bin ich vor dem Schlussanstieg ziemlich platt. Im Schneckentempo kämpfe ich mich nach Fideris hoch und bin froh, als ich oben ankomme.

Boxenstopp im Tösstal
am Walensee
wunderbare Verhältnisse
Zmittag
an der Seez kurz vor Mels
am Ziel in Fideris

Zum Glück profitiere ich bald von Gabi’s Essensvorbereitungen. Der Znacht, eine herrliche Spargelasagne, füllt die Energiespeicher und rasch macht sich die Erholung nach den 134 Kilometern im Sattel bemerkbar.

Das Bilderbuch unseres Tages.


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