Vor ziemlich genau 3 Jahren waren wir letztmals im Winter auf dem St. Margrethenberg unterwegs und besuchten dieselben Gipfel. Während den Coronazeiten. Wenig Schnee haben wir damals angetroffen. Die beiden Gipfel machten wir separat, den Chemispitz am 02.01.2021 und den Zweienspitz am 04.01.2021. Interessant ist, dass die beiden Berge in der Zwischenzeit in einem Namenswechsel sind. Der Chemispitz war mal der Chimmispitz. Und der heutige Zweienspitz war mal der Zweierspitz.
Die Idee & das Wetter
Vom Parkplatz beim Fürggli wollen wir über den Ragolerberg auf den Grot (für nicht Ostschweizer: das ist ein Grat) und über Maton hinauf auf den Chemispitz. Dann untenrum weiter bis auf den Zweienspitz. Von wo die Runde dreht und wieder retour zum Fürggli geht. So kommt es. Um 09.00 Uhr herum sind wir beim Fürggli. Es hat noch einige Parkplätze. Das Wetter präsentiert sich unten kalt und oben warm. Wir starten auf rund 1330 Metern und haben bereits über Null Grad. Im Tagesverlauf wird es teilweise noch wärmer. Es säuselt ein leichter Südwestwind.
Die Runde
Mit Start beim Fürggli wandern wir auf der verschneiten Fahrstrasse zum Ragolerberg hoch. Die Strasse ist im Winter eine Schlittelbahn. Die Steigung ist perfekt um sich einzulaufen. Bald schon sind wir auf dem Ragolerberg und betrachten die Tiefsicht. Hinab ins Rheintal und gen Sargans und Walensee. Die Nebelzungen sind sichtbar. Bei uns oben ist es wieder wolkenlos blau. Bereits jetzt geniessen wir das Panorama. Denn die heutige Runde ist eine richtiggehende Schaufenstertour.
Nach dem Ragolerberg geht es hoch zum Grot. Mit viel Abwechslung und stetigem Auf und Ab erreichen wir die Alp Maton. Wo wir unseren Zmittag essen. Der Chemispitz ist zwar bloss noch 14 Minuten entfernt. Aber der Hunger ist grösser. Die Sonne scheint, die Aussicht passt. Wir sitzen hin und rasten.
Jede Rast ist mal vorbei, so auch diese. Deshalb stehen wir die besagten 15 Minuten später oben auf dem Chemispitz. Einmal mehr staunen wir in die Runde. Steigen dann ab, drehen auf der Alp Maton gen Zweienspitz eine Kurve und gehen südwärts weiter. Durch die Bärafalle, bei der es heute keinen Bären hat. Aber ein Tal, in dem die Kälte sitzt. Die Bäume sind mit Raureif behangen. Der Durchgang ist gut gekühlt. Bald erreichen wir wieder die Sonne und wenden uns dem Aufstieg auf den Zweienspitz zu. Der ist immer noch gleich steil wie im 2021. Deshalb ist uns warm, als wir oben ankommen. Wieder folgt das heutige Standardprogramm: Staunen, geniessen und die Wärme der Sonne tanken.
Rassig geht es anschliessend über den Hirzaboda talwärts, dem Fürggli entgegen. Wo wir zufrieden ins Auto steigen und zurück nach Fideris gondeln. Die letzte Tour im 2024 lässt keine Wünsche offen.
Das Bilderbuch.
Mit der Route.