Was für ein Tag. Der Himmel? Wolkenlos blau. Die Sonne? Scheint herab und freut sich, steht der Frühling vor der Tür.
Für uns heisst es heute „Sertigtal auf der Loipe“. Was bedeutet, dass Gabi zuerst eine klassische Langlaufausrüstung mietet. Das erste Mal seit rund 30 Jahren läuft sie klassisch lang. Und das klappt perfekt. Wieso das nötig ist? Weil das Tal ausschliesslich im klassischen Stil erreichbar ist. Mit Skating ist bei Sertig Mühle Schluss.
Bei der ARA in Gadastatt parkieren wir. Spuren ein, laufen uns etwas warm und erfreuen uns an einer Wasseramsel. Die fröhlich vor sich hinträllert und den Frühlingstag begrüsst.
Bei der Brücke biegen wir nach Westen ab. Ab hier geht es stetig bergauf. Einmal mehr, einmal weniger und manchmal viel mehr. Das Sertigtal ist nicht flach. Beim Start sind wir rund 1489 Meter über Meer. Oben, im Sand, beim Walserhaus, sind es 1858 Meter. Dazwischen? Da liegen Schweiss und Freude. Denn erstens strengen wir uns durchaus etwas an. Und zweitens sind die Verhältnisse prächtig. Da ist jeder Meter ein Genuss.
Als wir oben ankommen, ist der Besuch im Restaurant Walserhaus ein Muss. Wir kräftigen uns, geniessen die Wärme, trocknen langsam und machen uns dann später für den Rückweg bereit. Der ist vor allem durch zwei Sachen geprägt: Abwärtsfahren und fleissig bremsen. Was uns gut gelingt. Ohne Schaden erreichen wir unseren Ausgangspunkt wieder. Das war ein Tag wie aus dem Bilderbuch.