Gestern kurvten wir an der Ostseite des Puschlavs herum. Heute ist die Westseite an der Reihe.
Herbstliche Stille am See
Direkt vom Hotel in Le Prese aus legen wir los. Als Einstieg geht es an den Lago di Poschiavo. Er liegt am Morgen ruhig da. Kaum ein Windchen kräuselt das Wasser. Es ist herbstlich still und schön. Das ist der perfekte Start in den Tag.
Auf abwechslungsreichen Wegen unterwegs
Wir folgen heute der Route 431, die uns zuerst nach Poschiavo führt. Da kaufen wir uns Eingeklemmte für den Zmittag. Bevor es langsam, aber sicher bergaufwärts geht.
Die Strecke bietet viel Aussicht. Die Fahrwege sind abwechslungsreich. Von breit bis sehr schmal haben wir alles. Die Route ist technisch als mittelschwer eingestuft. Was zum grossen Teil stimmt. Zwei relativ kurze Teilstücke sind aber schwieriger. Da schieben wir unsere Velos ein Stück.
Das Wetter ist wieder prächtig. Die Sonne strahlt, der Himmel ist wolkenlos blau. Im Schatten ist es frisch, es hat Raureif und wir merken, dass wir im Herbst unterwegs sind. Auf den Alpen, die wir passieren, sind die Häuser eingewintert. Kein Wunder, der Schatten und die Kälte kommen früh am Tag.
Ein Aussichtsbalkon über dem Tal
Schon etwa um 14.00 Uhr verschwindet die Sonne. Was die Fahrt erfrischend macht. Die Abfahrt ins Tal ist spannend. Zuerst kurve ich auf einem schmalen Bergwanderweg dem Hang entlang. Singeltrail vom Feinsten ist das. Plötzlich komme ich aus dem Wald auf eine kleine Hochebene bei Selva. Die ist fast so etwas wie ein Aussichtsbalkon über dem Tal. Gabi hat sich bereits vorher gen Tal verabschiedet. Sie folgt einer Waldstrasse. Und kann im Tal noch einmal die Sonne geniessen.
Für mich geht es im Schatten nochmals bergauf. Bevor der Weg in Torn definitiv ins Tal führt. Das letzte Stück ist steil, aber gut fahrbar. Direkt unten am See komme ich auf die Hauptstrasse und keine fünf Minuten später bin ich am Ziel in Le Prese.
Mit schönen Erinnerungen heimwärts
Wir verladen die Velos, geniessen einen heissen Kaffee im Hotel Raselli und kaufen in Poschiavo ein. Jetzt geht es heimwärts Richtung Fideris.
Die Sonne taucht die Bergspitzen noch ein wenig ins Licht. Die nächsten Tage werden wir von den tollen Stimmungen und Touren träumen.
Das Bilderbuch des Tages.
Entdecke mehr von Tourenblog
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.









