Ab ins Schraubachtobel und auf drei Alpen oberhalb von Schuders

Unser wohl wildestes Tobel im Tal ist das Schraubachtobel (auch Schrabachtobel genannt). Mit dem Velo ist es immer wieder wunderschön zu fahren. Eigentlich kann es als grosse und lange Kiesgrube bezeichnet werden. Die Schotterstrasse wird an manchen Stellen bei Unwettern zerstört. Für die Wiederherstellung steht der Bagger vor Ort bereit. Und das Spiel geht schon seit Jahren so. 

Schuders
links die Drusenfluh, rechts die Sulzfluh

Wir folgen heute der Route 321, die hinauf nach Schuders führt. Zuerst der erwähnten Tobelstrasse entlang. Tief eingeschnitten, wo sich Schatten und Sonne abwechseln. Steile Felswände gibt es und viele, viele Runsen und Rutsche. 

Hinauf nach Schuders ist das Strässchen schmaler und noch etwas wilder. Theoretisch ist es mit Autos befahrbar. Faktisch kommt wohl bloss ein Quad durch. Oder eben Mountainbikes. 

Oben in Schuders machen wir kurz Pause am Dorfbrunnen. Bevor wir auf einem Pfad ins Tal hineinfahren, den Gabi auf der Karte erspäht hat. Drei Alpen wollen wir besuchen. Zuerst das Schuderser Älpli, dann das Grüscher Älpli und zuletzt, denn dort ist der Weg zu Ende, die Alp Drusa. 

Die Fahrt hinein ins Tal, an den Fuss der Drusenfluh, ist ein Genuss. Allzu steil ist es nie, die Qualität der Alpstrasse passt und los ist auch fast nichts. Die Kühe grasen, bald müssen sie ins Tal. Die ersten Alpabzüge beginnen in diesen Tagen. Die Sonne scheint und so macht das einfach Freude. 

Schuderser Älpli
Grüscher Älpli
Bewohnerin der Alp Drusa
im Schrabachtobel

Auf der Alp Drusa könnten wir die Velos deponieren und in gut einer Stunde zur Carschinahütte aufsteigen. Wir lassen es. Lieber geniessen wir den Zmittag, düsen zu Tal und lassen die Ferien auf dem Sitzplatz langsam ausklingen. Wobei: Die nächste Velorunde ist schon wieder bereit. Es gibt da so ein Tal, mit einem Strässchen, das zu einer Alp hinaufführt, von wo man …

Die Bilder des Tages. 

Mit der Route. 


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