Nach diesem Wetter kräht kein Hahn

Wasserspiele

Sie sind da, die Wasserspiele vom Bregenzerwald. Pünktlich fahren sie am Montagabend heran, die dunklen und schweren Wolken. Heute Dienstag feuchtet es nur einmal. Von viel bis wenig ist alles dabei. Zwischendurch bläst dazu der Wind und die Wolken hängen tief. Es ist 12 Grad kühl geworden. Bei diesem Wetter zieht es uns nicht gross an die frische Luft. Wir sind gespannt, was die nächsten Tage bringen werden. Der Wetterbericht ist da etwas gemischt unterwegs. Morgen Mittwoch dürfte nochmals ins Wasser fallen. Dann sieht es wieder besser aus. Wir klagen nicht, sondern packen die alternativen Ideen aus. Oder sollen wir länger bleiben? Weil das Wetter nach unserer Abreise wieder auf perfekt wechseln soll? Tja, noch ruft die Arbeit. Aber die Zeit, in der wir flexibel reagieren können, kommt näher.

nach diesem Wetter kräht kein Hahn

Alternativprogramm Nummer eins

So ein Käse

Mit dem Bus fahren wir nach Schnepfau. Dort, wo wir gestern die Weichkäserei gesehen haben. Heute besuchen wir sie wieder. Und kehren nicht mit einem leeren Rucksack zurück. In Au kaufen wir Frühkartoffeln und morgen Mittwoch wird es Gschwellti mit Käse geben. Wir freuen uns jetzt schon. Die Busfahrer hier sind übrigens etwas speziell. Die könnten genauso gut Schachteln statt Fahrgäste transportieren. Sie sind von ausgesuchter Unhöflichkeit.

die Helden, die die Milch organisieren
aus der Milch gibt es dann den „Giuseppe“, einen Blauschimmelkäse, hier frisch geimpft in der Reifung
und fertig zum Kauf vorbereitet

Kulinarischer Fahrplan

Heute gibt es zuerst mal den grossen Blumenkohl. Den wir gestern erstanden haben. Der von einem Risotto mit feinem Alpkäse begleitet werden wird. Dazu Bier aus der Gegend. Da läuft uns das Wasser bereits jetzt im Mund zusammen.

Und so dies und das

Velo flicken

Was wir hoffentlich nicht brauchen, finden wir in Schnepfau. Eine Veloflickstation am Strassenrand. Gesponsert von der Volksbank. Das nennen wir Infrastruktur für Pedalierende.

alles dabei, sogar das Velo kann man aufhängen

„Holzwürmer“

Wer schon einmal im Bregenzerwaldwald war, dem ist vielleicht die grosse Menge an Betrieben aufgefallen, die Holz verarbeiten. Die KI bestätigt den Eindruck. „Wenn man durch Gemeinden wie Au, Schoppernau, Bezau, Andelsbuch, Schwarzenberg oder Reuthe fährt, fällt tatsächlich auf, dass es dort deutlich mehr Holzbau- und Tischlereibetriebe gibt als in vielen anderen Alpenregionen vergleichbarer Grösse. Das ist ein echtes regionales Merkmal des Bregenzerwaldes.“ meint sie.

der Bär ist los

Und dann ist im Land noch der Bär los. Gabi berichtet gerade von einer Braunbärensichtung bei Brand. Das liegt hinter der Schesaplana. Ob der Bär auch ins Prättigau kommt? Jedenfalls weiss er, wie man Selfies macht im tiefen Wald.

Foto: Koordinationsgruppe Grossraubwild Land Vorarlberg (aus dem Tages-Anzeiger)


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