Die begeisternden Eishockeyspiele unserer Schweizer Nationalmannschaft erfordern flexible Programmgestaltung. So auch heute.
Geh mal rauf
Prächtiges Wetter, haben wir, aber um 15.20 Uhr muss ich vor dem iPad sitzen können. Um den Halbfinalmatch gegen Norwegen zu sehen. Den will ich nicht verpassen.
Darum überlege ich, was heute drinliegt. Das Ergebnis ist eine Bikerunde hinauf auf die Fideriser Heuberge. Von dort zu Fuss aufs Mattjischhorn und dann das ganze im Expresstempo wieder runter. Müsste klappen, meint die Planung.
Und so kommt es
Mit dem Velo pedaliere ich hinauf. Es ist angenehm von den Temperaturen her und es weht ein leichter Wind. Der Himmel ist von hohen Wolken bedeckt. Die sich später verziehen. Ab dann lacht die Sonne.
Ich fahre hoch bis zur Bergstation des Skilifts, der bei Padels endet. Von dort geht es noch ein paar Meter weiter bis an den Rand einer Senke. Wo ich mein Velo deponiere. Nicht, ohne von etwa acht Murmeltieren genau beäugt zu werden. Die sind die Ruhe selbst und gehen erst weg, als ich näher als fünf Meter an sie herankomme. Das ist, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiss, nicht der letzte Kontakt zu denn Fellgesellen heute.
Zu Fuss steige ich, mehr oder weniger dem Bergweg entlang, in knapp einer Stunde zum Gipfel hoch. Es liegt noch Schnee. Was mich zu kleinen Slaloms um die zum Teil recht tiefen Schneefelder zwingt. Ich will ja keine nassen Füsse. Neben dem Schnee blühen die verschiedenen Blumen um die Wette. Obwohl es hier oben genauso knochentrocken ist wie unten im Tal. Niederschläge wären dringend nötig.
Oben ist die Aussicht wieder einmal prächtig. Ich esse ein kleines Sandwich, schaue etwas herum, und steige dann zügig wieder ab. Schon relativ weit oben erschrecken ein Murmeltier und ich zur selben Zeit. Ich steh nämlich fast auf das Tier. Das mitten auf meinem Weg vor sich hinträumt. Weiter unten quere ich ein Schneefeld, komme über eine kleine Kuppe – und dann schreit mich ein Murmeltier richtiggehend an, bevor es wegzischt. Das war nah.
Beim Velo bin ich schnell. Und unten im Dorf noch schneller. Es reicht genau auf den Match. Perfekt. Eine coole Tour und dann der Match. Den die Schweizer mit 6:0 gewinnen und wieder in den Final einziehen. Der absolute Hammer.
Alternativprogramm von Gabi
Gabi ist es heute eher nach chillen und sanftem Bewegungsprogramm. Sie absolviert den Vita Parcours in Landquart, sorgt für unseren Einkauf und geniesst den Nachmittag. So soll es sein. Für alle das, was sie gerne haben.
Die Bilder des Tages.
Mit der Route.

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