Auf Sardinien lebten mal die Nuragher. Das ist schon eine Weile her. Sie waren von etwa 1600–400 v. Chr. auf der Insel. Ihre Hinterlassenschaften, respektive was davon übrig ist, gibt es bis heute zu besichtigen. Auch wir tun das heute.
Die Doline mit der prähistorischen Siedlung
Am Monte Tiscali gibt es eine Doline. Darin befinden sich Ruinen von Bauten der Nuragher. Auch die Römer, und später sardische Hirten, wohnten in der Doline. Wieso? Das weiss man bis heute nicht. Die Doline ist nur zu Fuss erreichbar und sehr abgelegen. Ihr Dach stürzte vor sehr langer Zeit ein. Heute wachsen hier seltene Pflanzen – und Touristen drehen ihre Runde.
Der Start in den Tag
Das Wetter ist strahlend. Es weht ein kalter Wind aus Norden. Der die Luft klar macht und dazu führt, dass wir nur mässig schwitzen. Es ist schlicht perfekt!
Oberhalb der Brücke Ponte sa Barva gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz. Wir merken, dass die Doline ein Anziehungspunkt ist. Es hat einiges an Leuten. Die sich rasch verteilen. Oben, bei der Doline, die wir auf einem teilweise steilen Bergweg erreichen, wartet der Betreuer auf die Gäste. Wir bezahlen € 6.00, bekommen eine Beschreibung, und dürfen uns auf den Rundgang machen. Es ist, auch wenn es nur noch wenige Ruinen hat, eindrücklich sich vorzustellen, wie man hier oben vor über 2’500 Jahren gehaust hat. Wie hat das wohl ausgesehen?
Ab in die Höhe
Nach der Besichtigungsrunde geht unser Pfad weiter bergan. Hinauf ins Karstgebirge. Wo wir spannende Felsformationen passieren, die Aussicht auf die weiteren Berge in der Umgebung geniessen und vor allem wieder völlig allein unterwegs sind. Eidechsen wuseln über den Weg, und wir müssen bei den messerscharfen Felsen aufpassen. Ein Fehltritt und man würde sich verletzen. An einer Stelle zwängt sich der Weg, und so auch wir, durch eine enge Felsspalte. Uns gefällt es ausnehmend gut.
Später biegt unser Weg in die Aufstiegsroute ein und wir wandern retour zum Ausgangspunkt. Zum Glück hat es beim Parkplatz auch eine Bar. Die untere anderem ein kühles, lokales, Panaché im Angebot hat. Das zischt die Kehle herunter und macht Freude.
Die Rückkehr
Mit einem kurzen Halt im Supermarkt in Dorgali ergänzen wir die Rückfahrt zum Haus. Wo wir an die Sonne sitzen und den Apéro geniessen. Bevor es uns hineinzieht. Der kalte Wind ist etwas ungemütlich. Nach dem Nachtessen starten wir den Holzofen und jetzt ist es wohlig warm.
Das Bilderbuch des Tages.
Mit dem Tourenbeschrieb aus dem Rotherführer.
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