Die Schneegrenze liegt im Moment bei rund 1’200 Metern. Unterhalb gehen die Brauntöne langsam ins Grüne über. Die warmen Temperaturen beschleunigen das Wachstum. Ganz besonders schön sind immer wieder die vielen Krokusse, die aus den noch braunen Wiesen hervorstechen.
Vom Grün ins Braune und wieder ins Grüne
So ungefähr kann der heutige Tag beschrieben werden. Mit dem Zug fahren wir hinunter nach Malans. Wo wir beim Bahnhof die Freiluftgalerie der Holzfiguren von Peter Leisinger betrachten. Von ihm habe ich im Blog schon öfters geschrieben. Die Figurensammlung am Bahnhof verändert sich immer wieder. Uns gefallen die Figuren sehr.
Durch Malans gehen wir weiter, und wenden uns dem Fadärastei zu. Der Wanderweg führt die Wand hinauf. Zuerst durch den lichten Buchenwald. Der immer wieder prächtige Tiefblicke erlaubt. Das oberste Stück ist in den Fels gehauen, ebenfalls sehr aussichtig und unvermittelt ist man oben auf dem Fadärastei. Von wo die Aussicht immer wieder herrlich ist. So auch heute. Der Himmel ist blau, Quellwolken ziehen vorbei und die noch verschneiten Gipfel geben einen tollen Kontrast.
Der Schnee ist nah. Letzte Schneeflecken kämpfen gegen die Wärme. Und verlieren. Sie lösen sich in Wasser auf und fliessen davon. Kaum ist der Schnee weg, grüssen die Krokusse. Nach ihnen werden im Mai / Juni die Narzissen folgen. Wir freuen uns schon jetzt.
Über die noch braunen Weiden wandern wir gen Seewis. Ich in kurzen Hosen. An der Sonne ist es schön warm. Oberhalb des Dorfes sitzen wir auf ein windgeschütztes Bänklein, lassen uns von der Sonne wärmen und ich koche mir einen feinen Espresso. Der perfekt zur mitgetragenen Fiderisertorte passt.
Mit dem Postauto geht es retour nach Fideris. Wo wir diese Ostertage beschliessen. Vier Tage, vier verschiedene Bewegungsarten, vier Mal hübsches Wetter und ein Gefühl, als wären wir in den Ferien. So darf es sein.
Das Bilderbuch des Tages.
Und die Route

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